Nelly Felenda – Heilpraktikerin für Klassische Homöopathie


Kapitel 7: Wissenschaft | 7.2: Physikalische Erklärung

Wissenschaftlichkeit der Homöopathie

Quantenphysikalische Erklärung der Wirkungsweise

Ausgehend von der Allgemeinen Relativitätstheorie Einsteins entwickelte der französische Kernphysiker Jean E. Charon 1983 die Komplexe Relativitätstheorie. Die Komplexe Relativitätstheorie ergibt drei nicht lineare, gekoppelte Integral-Differential-Gleichungssysteme. Mit der Lösung dieser Gleichungen stimmen alle experimentellen Daten über die Eigenschaften (z.B. Masse, Energie, elektrische Ladung, Drehimpuls) aller Elementarteilchen und ihrer Wechselwirkungen überein. Darüber hinaus lassen sich so experimentell gemessene Grundkonstanten (z.B. Lichtgeschwindigkeit, Planck´sche Konstante; Elementarladung, die Koeffizienten der vier elementaren Wechselwirkungen usw.) berechnen. (Vgl. [1], S. 75-78)

In der komplexen Relativitätstheorie werden die vier Raum-Zeit-Koordinaten eines Punktes als komplex im mathematischen Sinne definiert. Sie sind also zugleich reell und imaginär. Es gibt eine imaginäre Region der Raumzeit, mit negativer Zeit, abnehmender Entropie (Unordnung) usw. Negative Zeit ist nicht gleich zu setzen mit Dauer. Die Dauer ist unabhängig vom Vorzeichen der Zeit. Man würde in der negativen Zeit also nicht jünger, da die Dauer gleich bleibt, aber das Prinzip von Ursache und Wirkung kehrt sich um. Bei positiver Zeit ist die Vergangenheit die Ursache der Wirkung, bei negativer Zeit werden gegenwärtige Phänomene durch die Zukunft bedingt. So wie z.B. der Mensch durch seine Ideen Formen erschaffen kann. (Vgl. [1], S. 38-41)

Jedem Punkt der materiellen Realität wird ein mentales Mikrouniversum gegenübergestellt. Das Mikrouniversum kann als von starken Wechselwirkungen bestimmtes schwarzes Loch betrachtet werden. Somit hat es einen Radius im Elementarteilchenbereich. (Vgl. [1], S. 43)

Präonen und Äonen

Präon: Punktförmige Struktur, aus den Präonen bauen sich die Photonen und Neutrinos auf. Materiedichte und Temperatur der Schwarzstrahlung des mentalen Mikrouniversums sind gleich null (kontinuierlich) (Vgl. [1], S. 47). Sie bilden die physikalischen Felder.

Neutrinos: Sind Präonen mit halbzahligem Spin. Sie besitzen die 16 Komponenten, die die Psi-Welle charakterisieren.

Photonen: Sind Präonen mit ganzzahligem Spin. Sie bestehen aus zwei Neutrinos. Der wellenförmige Aspekt der Photonen kann durch ein Feld mit 162 also 256 Komponenten dargestellt werden, es hat also ein eigenes Gedächtnis.
Wenn zwei Photonen (Photon und Antiphoton) mit genügend Energie zusammenstossen, entstehen ein Äon und ein Antiäon. (Vgl. [1], S. 159-160)

Äon: Äonen sind Quarkkombinationen mit bestimmtem Energieniveau. Energie des Neutrinos, Materiedichte und Temperatur der Schwarzstrahlung sind nicht notwendigerweise gleich null. Die Energien der Äonstrukturen bilden ein diskontinuierliches Spektrum. Die ersten drei Energieniveaus entsprechen den drei bekannten geladenen Leptonen: Elektron, Myon und Tau (Vgl. [1], S. 47). Die Äonen bilden die Nukleonen (Protonen und Neutronen, sie bilden den Atomkern) und Elektronen (die den Atomkern umkreisen) (Vgl. [1], S. 160-162).

Die vier elementaren Wechselwirkungungen = Felder

  1. Gravitations-Wechselwirkung, Schwerkraft
  2. Elektromagnetische Wechselwirkung
  3. Elektroschwache Wechselwirkung
  4. Starke Wechselwirkung

Alle vier Wechselwirkungen besitzen eine Mentalseite, die sich im imaginären Raum ausdehnt und zur Materieseite im Raum komplementär verhält. Die Mentalseiten bestehen aus einer unendlichen Menge Präonen (Vgl. [1], S. 48).

Hadronen

Immer dann, wenn die lokale Energie eines starken Feldes einem der charakteristischen Energieniveaus des diskontinuierlichen äonischen Spektrums entspricht, werden lokal aus den Präonen Äonen. Dies geschieht in den Hadronen.
Sie sind pulsierende Strukturen, deren Energiespektrum zwischen einem Maximum im Mittelpunkt des Hadrons und null (am Rand) schwankt. Es gibt sechs Energieniveaus. Die Äonen der hadronischen Struktur stellen den mentalen Aspekt dar, ihr materieller Aspekt sind die Quarks.

Die Materieseite der Präonen ist die Aufenthaltswahrscheinlichkeitswelle Psi der Wellenmechanik (Die Psi-Welle ist eine Kugelwelle, deren Geschwindigkeit unendlich ist, sie erreicht im selben Augenblick alle Punkte des realen Raumes). Sie verhält sich komplementär zu der Bewegung des Neutrinos im mentalen Mikrouniversum (Vgl. [1], S. 48-51).

Die Materieseite der Äonen ist ebenfalls die Psi-Welle, allerdings modifiziert durch das „Gedächtnis“, das dem Äon eigen ist. Das Pyschomaterieteilchen, welches im Präon oder Äon seinen Ursprung hat, bewegt sich auf der Psi-Welle. Es ist ihm jedoch nicht möglich, in Bereiche zu gelangen, in denen es keine positive Aufenthaltswahrscheinlichkeit von der Psi-Welle angezeigt bekommt. Ansonsten ist es in seiner Entscheidung frei (Vgl. [1] S. 52-53).

Informationsübertragung bei der Herstellung eines homöopathischen Mittels

FläschchenWenn nun eine Ausgangssubstanz mit Milchzucker verrieben wird und immer weiter verdünnt und verschüttelt, dann nehmen die Äonen immer mehr Information, bedingt durch die Aneinanderreibung (Bewegung) der beteiligten Atome (Substanz-, Milchzucker-, Wasser- und Alkoholmoleküle) auf. (ND)

Da die Teilchen punktförmig sind (an der Schnittfläche Realität/ Mikrouniversum), verfügt jedes einzelne Teilchen über ein „bedeutungstragendes Gedächtnis“. Die Psi-Welle breitet sich mit unendlicher Geschwindigkeit um jedes Teichen aus und nimmt zu einem bestimmten Zeitpunkt alle lokalen Formen der Raumzeit an. Das Mikrouniversum erhält Informationen über die Formen seiner Außenwelt durch die Wechselwirkung der Psi-Welle mit den starken Feldern und den Gravitationsfeldern. Weiterhin steht das Mikrouniversum mit allen Präonen und Äonen der umgebenden imaginären Raumzeit in Wechselwirkung. (Vgl. [1], S. 69-70)

Jedes Psychomaterieteilchen besitzt vier grundlegende Fähigkeiten:

  1. Die Schaffung von Formen (Reale Formen)/ Symbolen (Mentale Inhalte)
  2. Die Speicherung bedeutungstragender Formen/ Symbole
  3. Die Wechselwirkung zwischen Formen/ Symbolen
  4. Die Vereinigung zwischen zwei Formen/ Symbolen. Es kann also „Wissen“ ausgetauscht werden. (Vgl. [1], S. 81-83)

Im Mikrouniversum des Äons ist die schwarze Photonenstrahlung eingeschlossen, die das Gedächtnis des Mikrouniversums darstellt. Die Elemente in diesem Gedächtnis sind unauslöschlich, da im äonischen Mikrouniversum negative Zeit und negative Entropie herrscht. Das bedeutet, dass immer mehr Ordnung entsteht.
Wenn die erste Stufe des Äons mit Erinnerungen besetzt ist, verdoppelt das äonische Gedächtnis seine Quantelungsstufe vom Zustand 2h (h = Energie × Periode) in den Zustand 4h und so fort. So kann sich das Gedächtnis ausbreiten und gleichzeitig kumulativ bleiben. Das Gedächtnis der Teilchen ist ein elektromagnetisches Feld bzw. Licht mit Quantenzuständen höher als 1.
Diese durch Verdoppelung steigenden Werte der gequantelten Gedächtniszustände stellen „Schwellenüberschreitungen“ bzw. „Bewußtseinssprünge“ dar. Jede höhere Stufe entspricht einem höheren Spin (1, 2, 4, 8, 16 ...) des Gedächtnisfeldes.
Die Anzahl der Elemente, die im Mikrouniversum in den ersten fünf „Bewußtseinsstufen“ gespeichert werden können, lassen sich mathematisch wie folgt darstellen:

161 = 16
162 = 256
164 = 65 536
168 = 4,3 × 109
1616 = 1,8 × 1019

(Vgl. [1], S. 53-55)

Es erscheint daher logisch, dass mit zunehmender Information (durch die homöopathische Potenzierung) die Bewußtseinsstufen steigen, also auch das Energieniveau und natürlich auch die Heilkraft und das Wirkungsspektrum zunehmen. (ND)

Die Lebenskraft und die Krankheitssymptome als Entstehung der Form im realen Raum

Das Vorhandensein der mentalen Mikrouniversa, die eine örtliche Zusammenziehung von realem Raum und realer Zeit zu einem Punkt darstellen, bewirkt eine Deformation der realen Raumzeit. D.h. das mentale Mikrouniversum bringt in der realen Raumzeit Formen hervor. (Vgl. [1], S. 58)

So wird erklärbar, wie die laut Hahnemann geistartige Lebenskraft im lebenden Organismus Symptome, also Verformungen zustande bringen kann.

Samuel Hahnemann, Organon der Heilkunst:

„§9
Im Gesunden Zustande des Menschen waltet die geistartige, als Dynamis den materiellen Körper (Organism) belebende Lebenskraft (Autokratie) unumschränkt und hält alle seine Theile in bewundernswürdig harmonischem Lebensgange in Gefühlen und Thätigkeiten, so dass unser inwohnende, vernünftige Geist sich dieses lebendigen, gesunden Werkzeugs frei zu dem höheren Zwecke unseres Daseyns bedienen kann.

§10
Der materielle Organism, ohne Lebenskraft gedacht, ist keiner Empfindung, keiner Thätigkeit, keiner Selbsterhaltung fähig (...)

§11
Wenn der Mensch erkrankt, so ist ursprünglich nur diese geistartige, in seinem Organism überall anwesende, selbstthätige Lebenskraft (Lebensprincip) (...) nur das zu einer solchen Innormalität verstimmte Lebensprincip, kann dem Organismus die widrigen Empfindungen verleihen und ihn zu so regelwidrigen Thätigkeiten bestimmen, die wir Krankheiten nennen.“ ([2], S. 69-71)

Und ebenso logisch wird die Heilung durch die Übermittlung bestimmter Informationen vom Teilchengedächtnis eines homöopathischen Mittels an das Mikrouniversum der Lebenskraft, die diese Symptome auch wieder hinweg nehmen kann. (ND)

Damit zwei Teilchen miteinander kommunizieren können, müssen sie die gleiche Bewußtseinsebene haben. Die Bewußtseinsebene wird durch den Spin dargestellt. Der Informationaustausch findet über die Photonen (bestehend aus zwei Neutrinos) statt. Die Neutrinos mit 16 „Speicherplätzen“ wissen, wo sie sich befinden und was um sie herum geschieht, sie können die Information aber nicht kumulieren, sondern nur ersetzen. Wenn sich nun zwei Neutrinos zu einem Photon vereinigen, ergeben sich 256 „Speicherplätze“. Wenn die Photonen in ein äonische Mikrouniversum eingehen und einen Spin größer eins annehmen, schaffen sie die Grundstruktur des äonischen Mikrogedächtnisses. (Vgl. [1], S. 159-160).

Das bedeutet, Die Information wird von Teilchen zu Teilchen mittels Photonen/ Licht weitergeben. Durch das Potenzieren könnten genügend Informationen zwischen den beteiligten Teilchen ausgetauscht werden, so dass die Ausgangssubstanzen der homöopathischen Mittel aus dem Pflanzen-, Tier- oder Mineralreichbewußtsein (164 = 65 536 „Speicherplätze“) in die Stufe des Menschlichen Bewußtseins übergehen (165 = 4,3 Milliarden „Speicherplätze“). Auf dieser Ebene können sich die Teilchen des homöopathischen Mittels direkt mit den Teilchen des menschlichen Organismus „unterhalten“ und ihre Informationen weitergeben.

Da das homöopathische Mittel im gesunden Menschen Symptome auslöst, spricht Hahnemann von „Kunstkrankheit“ (Vgl. [2] §29, S. 29 ff). Diese Kunstkrankheit hält ähnliche Informationen für den Organismus bereit wie die zu heilende Krankheit. (Ähnliches wird durch ähnliches geheilt - der Grundsatz der Homöopathie). Die Teilchen „sprechen also dieselbe Sprache“ und haben die gleiche Bewußtseinsebene. (ND)

Wenn zwei Photonen (aus dem Licht) zusammenstossen, die über die nötige Energie verfügen, entstehen ein Äon und ein Antiäon. Dieser Vorgang ist eingeschränkt auch umgekehrt möglich: Ein Äon und ein Antiäon können bei ihrem Zusammenstoß in zwei Photonen übergehen und sich somit auflösen. (Vgl. [1], S. 159-161)
Die Vorstellung, dass sich ein Krankheitssymptom durch entsprechende Information einfach in Licht auflöst, ist sehr schön (ND). Allerdings ist dies nur bis zu einer Stufe mit 256 „Speicherplätzen“ der Fall. Teilchen höherer Bewußtseinsstufen lösen sich nicht mehr auf. (Vgl. [1], S. 159-161)

Dies würde erklären, weshalb akute Krankheiten, deren Symptome sich noch nicht lange manifestiert haben, sehr schnell zu heilen sind, chronische Krankheiten dagegen lange Prozesse bis zu ihrer Heilung durchlaufen müssen. Diese Annahme setzt vorraus, dass die (akuten) Krankheitssymptome (teilweise) eine niedrige Bewußtseinsebene haben. Es ist denkbar, da Krankheit ja zuerst eine Verstimmung der Lebenskraft darstellt, die sich später in Symptomen äußert, sich also Krankheitsmaterie im Aufbau befindet. Man sieht wohl anhand der Ausscheidungsreaktionen (Schweiß, Durchfall, Schnupfen etc.), die sich nach der Gabe des entsprechenden homöopathischen Mittels einstellen können, dass sich nicht immer jedes Symptom einfach in Licht auflöst. Dann scheint es sich wohl um Äonen zu handeln, die schon zu viel Information gespeichert haben und auf materiellerem Wege den Organismus verlassen müssen (ND).

Bei höher entwickelten Lebensformen müssen sich viele Teilchen zu einem Verband zusammenschließen. Da jedes Teilchen über ein deutungsfähiges Gedächtnis verfügt, können und müssen die Teilchen eines Verbandes z.B. in einem Organismus ihr Wissen bei der Vereinigung austauschen. Jedes Teilchen des Organismus ist sich also aller Vorgänge und Empfindungen desselben bewußt (Vgl. [1], S. 201-207).

So reicht z.B. auch das Riechen an einer homöopathischen Arznei, um die Information an alle Teilchen des Organismus zu übermitteln (ND).

Literatur

[1]Jean E. Charon: Der Sündenfall der Evolution, Verlag Paul Zsolnay, 1987

[2] Samuel Hahnemann: Organon der Heilkunst, Textkritische Ausgabe der 6. Auflage, Haug-Verlag, 1992

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